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Fingerparitäten

10 Juni 2015

KOMMUNIKATIONS-PARITÄTEN-MODELL

Für die strategische Kommunikation ist es wichtig zu berücksichtigen, auf welcher politischen Entscheidungsebene die Kommunikation stattfindet. Jede Entscheidungsebene hat ihre eigene Erwartungshaltung. Die Gründer von skills development haben dieses Beziehungsmanagement unter Berücksichtigung der Selbstbilder der Interaktionspartner in Form eines Fingerparitäten-Modells veranschaulicht.

Wir haben dieses Modell um die Ebene der Leistungen und Kommunikationsmedien erweitert.

Kommunikations-Paritäten-Modell

Kommunikation findet je nach Hierarchiestufe anders statt. Es gibt mehrere Kommunikationsebenen, die jeweils von unterschiedlichen Parteien und mit verschiedenen Botschaften bespielt werden. Diese Ebenen sind die politische Ebene, die Businessebene, die Lösungsebene, die Expertenebene und die administrative Ebene. Die Erwartungshaltungen sehen pro Ebene jeweils unterschiedlich aus. Es ist wichtig die Ebene des Gegenübers zu erkennen und zu berücksichtigen, um ihm auf Augenhöhe zu begegnen.

Für die unterschiedlichen Kommunikationsebenen werden entsprechend unterschiedliche Leistungen angeboten. Für den Vorstand ist das Image entscheidend. Je höher die Entscheidungsebene, desto wichtiger der Faktor der Emotion und die Beziehungsebene. Das adäquate Kommunikationsmedium für den Vorstand ist die Imagebroschüre. Dem Spezialisten geht es um Wissen auf der Expertenebene. Für ihn sind Detailerklärungen mit vielen Fakten wichtig.

Entscheidend für Unternehmen ist es, dass die Kommunikation nicht nur auf den Experten- und administrativen Ebenen stattfindet. Die emotionale Ebene ist oft unterversorgt. Jede Ebene in einem Unternehmen braucht eine andere Art der Ansprache. Marketing, das von den Produktspezialisten gemacht wird, sendet meist nur auf den unteren Ebenen Botschaften. So entstehen die Vielzahl von uninspirierten, faktenüberladenen Webseiten und dicht mit Text bedruckten Broschüren.

Alle Kommunikationsebenen sollten abgedeckt werden. Vor allem Bilder und Geschichten können die emotionale Ebene, das WARUM und das WIE, gut widerspiegeln.

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