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Storytelling

30 August 2017

Die Kraft des Storytelling

Ich erzähle – also bin ich.

Noch bevor wir selbst lesen lernen, erlernen wir die Faszination von Geschichten, die uns andere erzählen oder vorlesen. Diese Faszination und das dazugehörige Erzählmuster dahinter sind so alt wie die Menschheit. Seit Jahrtausenden sorgen Geschichten für Ausdruck, Überlieferung, Tradition, Weiterentwicklung, Zusammenhalt, Identität, Sinn und Kultur. Geschichten, Mythen und  Visionen sind aber nicht nur der kulturelle Kitt, der Gesellschaft zusammenhält. Sie sind der Antrieb für Forschung und Entwicklung. Ihre Kraft lässt sich insbesondere auf dem weiten Feld der Unternehmenskommunikation nutzen. Die Gründe sind so vielfältig wie einleuchtend.    

Wir sind erzählende Wesen.

In Geschichten verpackte Daten und Fakten lassen sich von unserem Gehirn leichter erfassen, nachhaltiger verarbeiten und besser erinnern. Das liegt zum einen daran, dass Geschichten Emotionen mobilisieren, Neugier wecken, Identifikation schaffen und daran, dass sie der gewachsenen Hirnstruktur selbst entsprechen. Denn das menschliche Gehirn ist keine Festplatte, sondern seinerseits eine auf Verknüpfungen basierende Struktur, die Neues nur an Vorhandenes anhängen kann. Wir lernen immer durch Verknüpfung – am besten mit Geschichten.

Wir lernen durch Geschichten.

Wie immer gibt es auch Ausnahmen wie Erinnerungsgenies oder Menschen mit fotografischem Gedächtnis. In der Regel aber sucht das durchschnittliche Gehirn nach Mustern, Daten einfach und schnell zu begreifen. Die Aufgabe von Storytelling ist es, Geschichten zu erzählen, die unser Gehirn leicht verarbeiten kann. Dafür müssen Emotionen und Muster wie Neugier, Spannung, Dramatik, Trauer, Angst und Freude angesprochen werden.

Wir leben in einer von Marken und Geschichten getriebenen Welt.

Bedenkt man diese Dimension des Erzählens, wird schnell klar, warum Storytelling eben kein Buzzword, kein vorübergehender Modetrend ist, sondern nachhaltige Relevanz besitzt – insbesondere für die Unternehmenskommunikation. Heute brauchen Marken emotionale Geschichten, die einerseits Aufmerksamkeit, Interesse und Neugier wecken, andererseits Werte, und bestimmte Haltungen kommunizieren. Nichts eignet sich hierfür besser als Storytelling.
Denn von Marken erwarten Käufer heute nicht mehr nur Produkte – sondern die Vermittlung von Leit- und Wertebildern sowie das Beziehen von Stellung. Marken wiederum benötigen für Ihre Produkte eine Kommunikation, die sich nachhaltig in einem immer dichteren Wettbewerb unterscheidet. Kunden wollen und müssen nachhaltig begeistert werden, sonst neigen sie dazu, Kaufentscheidungen über den Preis zu fällen.

Und weil wir das verhindern möchten, veranstalten wir einen Workshop, in dem Grundlegendes zum Storytelling erläutert wird und bei dem Sie lernen, Ihre Unternehmensgeschichte so aufzubereiten, dass sie Ihren Kunden im Gedächtnis bleibt. Mehr Infos dazu gibt es hier.

Kunden wollen begeistert werden.

Storytelling funktioniert als „universelles Transportmittel“ für Fakten, Werte und Haltungen. Es mobilisiert Emotionen und Voraussetzungen, die den Absender nachhaltig in Erinnerung bleiben lassen. Neben dem „Wer“ (wir sind)  und dem „Was“ (wir tun) spielt das „Warum“ (wir es tun) eine zentrale Rolle. Erst das Warum schafft nachhaltiges Vertrauen und bringt Interessenten dazu, sich mit einem Unternehmen zu identifizieren.

Marken wollen, dass wir uns an sie erinnern.

Bestes Beispiel: Sogar im Sommer können wir uns noch an den Weihnachtswerbespot  mit dem alleingelassenen Großvater erinnern. Hier begeistert das Unternehmen EDEKA nicht mit Produkten – sondern mit Werten, Haltung und einer emotionalen Geschichte.

Auch der Werbespot der Marke Apple ist ein gelungenes Beispiel für Storytelling. Die Marke schafft es wie kaum eine andere, Geschichten zu erzählen und das Produkt als Nebensächlichkeit erscheinen zu lassen.

 

 

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